Geschwindigkeiten und Datenvolumen

Haben Sie sich schon immer gefragt, wie das genau mit den Datenvolumen funktioniert und was es genau mit den Geschwindigkeiten auf sich hat? Hier wollen wir für Sie klären, was genau Datenvolumen sind und in welchem Zusammenhang sie zu den verschiedenen Geschwindigkeiten stehen sowie die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die Sie nutzen können.

Datenvolumen

Der Datenvolumen findet vor allem bei Flatrates für mobiles Internet eine große Anwendung. Diese können sowohl für Smartphone-Tarife wie auch für Surfstick-Tarife gefunden und ausgewählt werden. Die Internet-Flatrates, die hier gewählt werden können, weisen dabei in der Regel ein Datenvolumen vor. Dieses Datenvolumen wird dabei unterschiedlich hoch gesetzt, dabei sind zwischen 100 MB und 7,5 GB verschiedene Tarife im Bereich Smartphone und Surfstick zu finden.

Die Grenze, die hier von den Anbietern bei den verschiedenen Tarifen, oder auch Flatrates genannt, genutzt werden, geben dabei an, wie lange ein Benutzer das Internet mit der schnellst möglichen Geschwindigkeit nutzen kann. Die Geschwindigkeit hängt dabei vom Netz des Anbieters, dem Standort und dem Gerät, welches man benutzt, ab. Haben Sie zum Beispiel ein Surfstick, dass 30 Tage lang Internet bietet und ein Datenvolumen von 1 GB angibt, so können Sie innerhalb der 30 Tage solange Daten herunter- und hochladen, wie Sie möchten. Haben Sie aber 1 GB Daten übertragen, so können Sie nur noch die langsamste Übertragungsgeschwindigkeit nutzen.

Geschwindigkeiten im Mobilen Internet

Die verschiedenen Technologien, die zum Übertragen der Daten im Mobilfunknetz dienen, werden unterteilt in Generationen. Die 1. Generation ist dabei die Übertragung von Telefonie und SMS. Das mobile Internet fing mit der 2. Generation an.

2. Generation (2G)

Unter 2G werden die beiden Übertragungstechnologien GPRS und EDGE gezählt. GPRS ist zudem auch die langsamte Technologie und überträgt die Daten bis hin zu 56,8 kBit/s (7,1kB/s). Die darauffolgende Technologie EDGE zählt auch zur 2. Generation und überträgt in der Praxis Daten mit einer Geschwindigkeit bis zu 236,8 kBit/s (29,6 kB/s).

3. Generation (3G)

3G enthält die Technologien UMTS, HSPA und HSPA+. Die UMTS-Geschwindigkeit liegt bei Down- und Upload-Geschwindigkeit bei 384 kBit/s (48 kB/s) und ist noch relativ langsam. Mithilfe von HSPA können jedoch Download-Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s (1MB/s) und eine Upload-Geschwindigkeit von 1,4 MBit/s (175kByte/s) erreicht werden. Bereits seit 2010 boten die ersten Provider die HSPA+-Technologie an. Mithilfe von HSPA+ können Daten mit 28 MBit/s (3,5 MB/s) runtergeladen und mit 11 MBit/s (1,38 MB/s) hochgeladen werden.

4. Generation (4G)

LTE gehört zusammen mit LTE Advanced zu der 4. Generation. Hier wird mit Übertragungen von 100 MBit/s (12,5 MB/s) geworben, jedoch sind diese in der Praxis noch nicht überall erreichbar. Die tatsächlichen Geschwindigkeiten variieren noch, da die Anbieter ihr Netz noch aufrüsten müssen, sodass auch überall LTE für alle Kunden vorhanden und schnell nutzbar ist. Allerdings werden hier in den meisten Fällen Geschwindigkeiten zwischen 30 und 60 Mbit/s (3,75 und 7,5 MB/s) erreicht. LTE wird zurzeit für das D1, D2 und O2-Netz angeboten. LTE Advanced ist mit einer theoretischen Geschwindigkeit von 1 GBit/s (1000MBit/s, 125 MB/s) zurzeit die schnellste Übertragungsgeschwindigkeit. Allerdings bieten noch keine deutschen Anbieter diese Geschwindigkeit an.

Dies sind alle zurzeit verfügbaren Geschwindigkeits-Technologien für das mobile Internet. Haben Sie einen Tarif, der diese Technologien unterstützt, so können Sie das mobile Internet mit den hier angegebenen Geschwindigkeiten nutzen, solange das vom Provider angegebene Datenvolumen nicht überschritten wurde.

Author: Christoph

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