Mobiler Internetzugriff

Die volldigitalen Mobilfunknetze des GSM-Standards wurden 1992 in Deutschland eingerichtet, um den Kunden die Möglichkeit des mobilen Telefonierens zu geben. Die Errichtung der betreffenden technischen Infrastruktur führte zu einer stark ansteigenden Zahl der Mobiltelefone – doch mit diesen wurde seitens der Nutzer nicht nur telefoniert, sondern weitere Entwicklungen waren ebenfalls für den großen Erfolg des Mobilfunksektors verantwortlich: Neben dem Versenden von Kurznachrichten (SMS) ist in dieser Hinsicht vor allem das Mobile Internet zu nennen.

Von GSM zu LTE

Bereits mit dem angesprochenen GSM-Netz war der ortsungebundene Internetzugriff möglich; anfangs jedoch lediglich mit sehr geringen Datenverbindungsgeschwindigkeiten. Mit den Erweiterungen wie GPRS und EDGE konnte die Geschwindigkeit allerdings bereits deutlich erhöht werden, ehe mit der Einführung von UMTS im Jahr 2002 der nächste bedeutende Schritt in der Entwicklung des mobilen Internets folgte. Mit der UMTS-Erweiterung HSDPA schließlich ließen sich auch auf einem Mobilgerät Verbindungsgeschwindigkeiten erreichen, die mit DSL vergleichbar sind.

Mobiles Internet wird immer beliebter

Das mobile Internet ist ein zukunftsträchtiger Markt – global werden wohl schon bald mehr Personen das mobile Internet dem Zugang zum World Wide Web über den heimischen PC vorziehen. Aktuelle Entwicklungen wie beispielsweise der Ausbau des neuen Standards LTE versprechen enorm hohe Downloadraten, womit das Potenzial der betreffenden Branche noch nicht ausgeschöpft zu sein scheint.

Alternative zum Smartphone: der Surfstick

Für den Zugang ins mobile Web wird nicht zwingend ein Smartphone inklusive SIM-Karte benötigt – alternativ besteht die Möglichkeit, einen Surfstick zu nutzen. Hierbei handelt es sich um einen USB-Stick, in den eine SIM-Karte (von einem Mobilfunkanbieter) gelegt wird, woraufhin dieser sich in das entsprechende Netz einwählen und eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Diese Option ist vor allem dann von Bedeutung, wenn der mobile Internetzugang auf einem Notebook realisiert werden soll, um auch auf Reisen stets mit dem World Wide Web verbunden zu sein. Surfsticks werden oftmals in Kombination mit darauf ausgerichteten Tarifen angeboten.

Author: Christoph

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